Menorca
| Trotz
ihrer Überschaubarkeit bietet die zweitgrößte
Baleareninsel eine erstaunliche Vielzahl verschiedenster
Eindrücke: |
| Die landschaftlichen Kontraste Der Norden mit seiner rauhen, zerklüfteten Küste, den weit in die Insel hineinreichenden Buchten und den sanft gerundeten, bewaldeten Hügeln seines Hinterlandes; |
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| der Süden als eine weite, von zahlreichen Schluchten durchzogene Ebene mit vielen lieblichen Stränden; | |||
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in der Mitte der Insel ragt als höchste Erhebung der Monte Toro empor, von dem aus man einen herrlichen Rundblick über ganz Menorca genießen kann. | |
| Wegen der späten Erschließung durch den Tourismus konnte Menorca sich vor der Zerstörung durch Siedlungen weitgehend bewahren. Heute steht fast die Hälfte der Insel unter Landschafts- und Naturschutz: außergewöhnlich viele unbebaute Strände und ursprüngliche Landschaften sind somit erhalten geblieben. Im Jahre 1993 erklärte die UNESCO die gesamte Insel zu einem Reservat der Biosphäre. |
| Rätsel aus der Vorgeschichte
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| Eine beispiellose Fülle megalithischer Monumente überzieht die gesamte Insel: | |||
| Taulas, die riesigen Steintische, Talaiots, die mächtigen Rundtürme, Navetas, die beeindruckenden Totenschiffe faszinieren den Besucher mit ihren jahrtausendealten, ungelösten Rätseln. | ![]() |
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Die Städte |
| Trotz gemeinsamer, fast dreitausendjähriger Geschichte präsentieren sich die beiden größten Städte der Insel wie zwei Gegenpole, die unterschiedlicher kaum sein könnten: |
| Mao, die Stadt der Engländer An einem der größten und malerischsten Naturhäfen des Mittelmeeres gelegen, begann Maos Aufschwung unter der Herrschaft der Briten im 18. Jahrhundert. | |||
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Aus strategisch-politischen Gründen 1722 zur Hauptstadt erklärt, zeigt sie sich heute als pulsierendes, | ||
| bürgerliches Zentrum und vereint in sich englischen Stil mit mediterraner Atmosphäre. | |||
| Ciutadella, das noble Menorca Die ehemalige Inselhauptstadt hat sich bis heute ihren mittelalterlichen Charme bewahren können. | |
| Mit ihrem pittoresken Hafen, den Kirchen, Adelspalästen und engen, romantischen Altstadtgassen stellt sich Ciutadella als Hüterin der Traditionen und gleichzeitig lebhafte Metropole im Westen der Insel dar. | ![]() |
| Das ländliche Menorca
Außerhalb dieser beiden Städte wird das Bild der Insel vor allem von geruhsamer Beschaulichkeit geprägt: unzählige von Steinmauern gesäumte Felder, weißgetünchte Bauernhöfe mit alter Käsetradition, verwinkelte, idyllische Dörfer, malerische Fischerorte ... Menorca ist eine Insel, die entdeckt werden möchte! |





